Unsere Geschichte

Villa Rechsteiner anni 50

Bevor sich ihre Geschicke zu Anfang des 19. Jahrhunderts mit denen der Familie Rechsteiner durch Heirat verbunden haben, war die Familie von Stepski-Doliwa der Anziehungskraft der „Serenissima“ und der Region Venetien schon lange erlegen.
Einer ihrer Vorfahren, Johann Matthias Graf von der Schulenburg, stand als Feldmarschall in venezianischen Diensten und zeichnete sich 1716 bei der Verteidigung Korfus gegen den Türken aus. Ein Jahrhundert später war Felix Moritz von Stepski-Doliwa Platzkommandant des österreich-ungarischen Besatzungsheeres in Venedig. Er schuf zwischen dem Markusplatz und dem Biennale Park für seine Offiziere und Mannschaften eine Verpflegungs- und Raststätte, eine militärische Einrichtung, auf die sich noch heute ein Hinweis findet in der alten Inschrift „Sandwirt“ in einem Eingang des renommierten Hotel Gabrielli.
Friedrich Rechsteiner erwarb1881 von den Grafen Revedin das Gut Piavon bei Oderzo, zusammen mit der reizvollen Villa aus dem 17. Jahrhundert, die ursprünglich im Besitz der Grafen Bonamico war.
Damit begann die Geschichte des Wein- und Landwirtschaftlichen Betriebes, der noch heute von einem direkten Nachfahren des Gründers geleitet wird: Florian von Stepski-Doliwa, ein Ur-Urenkel der jüngsten Tochter Ella von Friedrich Rechsteiner, die 1905 Julius von Stepski-Doliwa geheiratet hat.