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Bevor die Stepskis ihr Schicksal mit dem der Rechsteiner verbanden, waren sie schon der Anziehungskraft der „Serenissima“ und ihrer Territorien erlegen. In der Tat zeichenete sich bereits Johann Mathias Graf von der Schulenburg, ein Vorfahr, der als Feldmarschall in venezianischen Diensten stand 1716 bei der Verteidigung Korfus gegen den Türken aus. Zeitlich näher, organisierte Felix Moritz von Stepski-Doliwa, Platzkommandant des österreich-ungarischen Besatzungheeres, zwischen Markusplatz und Biennalepark eine Verpflegungs- und Raststätte für seine Offiziere und Mannschaften. Einen Hinweis auf diese militärische Einrichtung kann man heute noch im renommierten Hotel Gabrielli erkennen, wo die alte Inschrift „Sandwirt“ einen Eingang ziert.
Der Betrieb, der von Dr. Hans-Onno von Stepski-Doliwa geleitet wird, ist folglich Erbe einer denkwürdigen und mit dem Veneto eng verknüpften Familiengeschichte.
Der Besitz weist 220 ha landwirtschaftliche Nutzfläche auf, von denen 45 der Traubenproduktion vorbehalten sind. In erster Linie werden hier die eleganten Sorten des DOC –Anbaugebietes Piave erzeugt.
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